Behind the Lens – Christoph Laue
Eine Fotografenvorstellung ist das Rad sicher nicht neu erfunden, bringt jedoch immer wieder einen interessanten Einblick und Aufschluss darüber, wer da eigentlich den Auslöseknopf betätigt und was er sich dabei so denkt.
Abseits der bekanntesten Fotoguys der Welt gibt es aber jede Menge neuer Nachwuchstalente, die den Moment auf ihre ganz eigene Weise interpretieren und auf Foto bannen.
Jede Woche wollen wir euch nun einer dieser Nachwuchskünstler vorstellen.
Den Anfang macht Christoph Laue. In letzter Zeit hat er immer mehr durch seine Bilder in Printmedien auf sich aufmerksam gemacht und stellt sein Potential mit seinen Bildern eindrucksvoll unter Beweis.
Wir haben mit Christoph ein kleines Frage-Antwort Spiel gemacht.
Here we go.
Ceed: Wer ist Christoph Laue?
C.L.: Ein 26 jähriger Fischkopf,der in der Nähe von Stuttgart wohnt . Ich absolviere grade meine restlichen Monate als Fotografen-Azubi.
Ceed: Seit wann betätigst du den Auslöser?
C.L.: Seit etwa vier Jahren läuft meine Kamera auf Hochtouren.

Daniel Pfeiffer bei dem was er am Besten kann – stylisch Radfahren
Ceed: Wie kamst du zur Fotografie?
C.L.: Während meiner Grafik-Design Ausbildung habe ich mir eine Spiegelreflexkamera von meinem Ersparten gekauft. Damals hatte ich aber überhaupt keinen Plan wie man damit umgeht, da ich eigentlich davor nie irgendwas wirklich fotografiert hatte. Fotografieren hat mir soviel Spaß gemacht, so dass ich gleich eine Ausbildung zum Fotografen begann.
Ceed: Deine Bilder sieht man ja immer öfters in Printmedien, fotografierst du hauptberuflich oder betreibst Du das als Hobby nebenher?
C.L.: Es ist grade noch mein Hobby, ich würde es aber sehr gerne hauptberuflich ausüben, was aber alles andere als einfach ist.

Schöne Bergab-Action im Worldcup
Ceed: Analogfetischist oder Digitalliebhaber?
C.L.: Digitalliebhaber, aber meine analoge Rolleicord ist immer stets im Rucksack dabei!
Ceed: Deine Lieblingsmotive?
C.L.: Dudes auf Fahrrädern, es ist schon eher ein Fetisch!
Selbst habe ich nicht wirkliche Lieblingsmotive, habe aber Euch mal ein paar Bilder hier zusammengestellt.
Ceed: Sitzt Du selbst im Sattel?
C.L.: Klaro, auf einem schönen weichen Sattel, ein harter Sattel eines Dirt Bikes wäre nichts für mich
Ceed: Wie kamst Du dazu, speziell Bikemotive zu fotografieren?
C.L.: Dadurch, dass man früher viel auf seinem Freerider unterwegs war und diesen Sport einfach liebt, lag es nicht fern, dass man auch solche Motive festhält. Jetzt habe ich das Problem, dass ich mich entscheiden muss, ob ich auf das Rad steige oder lieber die Kamera in die Hand nehme.
Ceed: Natur oder Studio?
C.L.: Natur!
Ceed: Dein Lieblingsbild bzw dein Lieblingsfotograf, sofern es sowas gibt?
C.L.: Mhm, da gibt es so einige die mir gut gefallen, aber einen Lieblingsbild oder Lieblingsfotografen gibt es eigentlich so nicht. Ich liste einfach mal ein paar Fotografen auf die super Bilder machen: Sterling Lorence, Jordan Manley, Harookz, Matthias Fredrikson, Ian Hylands, Sven Martin.
Ceed: Was inspiriert dich beim Fotografieren, bzw. wer?
C.L.: In der Fotografie fasziniert mich der Moment in dem alles still steht, und für immer gebannt ist. Solche Motive kann man z.B. wunderbar im Mountainbikesport festhalten.
Ceed: Hast Du einen Lieblingsfahrer mit dem Du zusammen arbeitest?
C.L.: Es gibt viele Fahrer die alles geben und super auf ein Bild hinarbeiten, aber einen Lieblingsfahrer könnte ich da jetzt nicht wirklich rauspicken. Was aber gerade sehr interessant ist, ist mit Nico Scholze zusammen zu arbeiten, der meiner Meinung nach gerade einer der größten Talente in Deutschland ist.
Ceed: Dein Equipment?
C.L.: Nikon D200, Sigma 18-50mm 1:2,8, Rolleicord, diverse Blitze mit Fernauslösern, der Rest wird ausgeliehen …

Trails – diese Bezeichnung hat der wohl beste Spot Stuttgarts zurecht verdient. Nico Scholze hat Spass.
Ceed: Deine Top-Location?
C.L.: Puh, die habe ich bis jetzt noch nicht gefunden…
Ceed: Gibt es irgendein Motiv das Du dir in den Kopf gesetzt hast und noch unbedingt ausprobieren möchtest?
C.L.: Es gibt so einige Motive, die mir grade im Kopf rumschwirren, zwei der Ideen dürften auch bald umgesetzt werden. Bei dem einem Bild hoffe ich nur, dass es meine Kamera überlebt.

Nico zum zweiten. Pech für ihn in Mainz bei der T-Mobile Challenge durch Verletzung, zeigt er hier seine Skills in Vollendung. 360 Meganosedive.
Watch out for this Guy!
Ceed: Worauf denkst Du kommt es am meisten an, wenn man gute Bilder machen will?
C.L.: Ganz sicherlich kommt es nicht auf die Kamera an, die man besitzt, sondern viel wichtiger ist es, dass man sieht was der Gedanke hinter einem Bild ist. Ein Bildaufbau und Kreativität sind sehr wichtige Elemente in einem Bild.
Ceed: Dein Tip für Anfänger?
C.L.: Macht euch Gedanken, wie Ihr etwas präsentieren wollt und lasst erstmal die Blitze liegen. Schaut euch die Bilder in den Magazinen an und überlegt warum das so fotografiert wurde. Die Plattform www.scew.de hat mir sehr viel weitergeholfen in Sachen Fotografie.











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