iXS Dirt Masters und Red Bull Bergline in Winterberg
Trotz des eher durchwachsenen Wetters welches auf den iXS Dirtmasters in Winterberg herrschte, gab es dort doch einiges zu sehen. Die Dirtmasters fanden dieses Jahr zum siebten Mal im schönen Sauerland statt und haben dadurch schon einiges erlebt. Das Highlights dieses Jahr ist die Red Bull Bergline. Für diesen Event hatte sich die gesamte Weltelite des Slopestyle angekündigt. Den Kurs hatte Darren Berrecloth entworfen und man konnte gespannt sein, was die Pros aus diesem doch recht schwierigen Kurs herausholen würden. Neben diesem FMB Gold Event fand auch noch der iXS Downhill Cup statt. Für dieses Rennen wurde die Strecke des Bikeparks extra modifiziert. Trotz des eher flachen Profils wird immer versucht die Strecke mit Schikanen und Umbauten an das Level der anderen Strecken des Cups anzupassen.
Das erste Highlight war am Samstag der Best Trick Contest auf der Red Bull Bergline. Dieser fand in einer 45 minütigen Jam Session statt, dies ließ den Fahrern genügend Spielraum um sich kreativ zu entfalten, da man keine Startreihenfolge einhalten muss. Die Judges waren wahrlich nicht zu beneiden, da sie die Qual der Wahl hatten. Sie mussten sich zwischen einem extrem late gedrehten Frontflip von Linus Sjöholm (SWE), einem 360 Double Tailwhip von Sam Dueck (CAN) und einer Cashroll von Szymon Godziek (Pol). Die Entscheidung fiel auf den Dartmoor Fahrer Szymon Godziek. Dieser hatte den Trick erst vor ein paar Tage zum ersten Mal im Training clean gestanden und brachte den Mut auf diesen auch auf der Bergline zu zeigen. „Ich hatte eigentlich erwartet, dass ich die Cashroll beim ersten Versuch nicht stehe…aber ich wusste auch, wenn ich den Trick sauber lande, habe ich beste Chancen auf den Sieg. Jetzt bin ich natürlich total happy, dass es so gut geklappt hat.“
Der eigentliche Contest die Red Bull Bergline fand am Sonntag statt. Die 25 000 Zuschauer bekamen eine Show vom feinsten zu sehen. Die gesamte Cream de la Cream des Slopestyle war hier am Start Brett Rheeder, Sam Pilgrim, Anton Thelander, Martin Söderstrom, Cameron Zink und natürlich auch der Spank Rider „The Claw“ Darren Berrecloth, er hatte auch den Bergline Kurs entworfen und gebaut. Genau zum Finale hatte die Sonnen ein Einsehen und gab ihr Bestes, sodass der Ein oder Andere sogar einen Sonnenbrand bekam. Von Backflips vom sehr hohen Startturm über Flipwhips am großen Sprung bis hin zu 360 Kombinationen in beide Richtungen war alles zu sehen. Die zwölf Teilnehmer in Finale zeigten, wie hoch mittlerweile das Level im Freeride Sport ist.
Am Ende hat Brett Rheeder die Nase vorne und überzeugte die Judges mit einem unglaublich technischen Run und sicherte sich den Sieg beim ersten Gold Event der FMB Tour.

































